September 2026 – Erntezeit bei Landtags- und Kommunal-Wahlen II

Die Bestie ist los in Berlin

In Berlin will die Linke ihren Wahlsieg ernten. In diesem Zusammenhang steht die Enteignung von Gesellschaften mit großem Immobilienbesitz im linken Programm. Das wird nicht einfach, denn die Bestie brüllt, faucht und spuckt. Welche Bestie? Die Bestie Großkapital. Die Linke und die Mehrheit der Berliner wollen an das Heiligste der Bestie: den Profit. Die Linke hat den unverzeihlichen Fehler begangen, das mit der Enteignung ernst zu nehmen. Klar, das will eine Volksabstimmung und das Grundgesetz sieht das vor. Aber wer schon den Text über die Verpflichtungen des Kapitals vergessen hat, hält Einteignung natürlich für illegal und ansonsten unbezahlbar. Dabei geht es nicht um Omas Häuschen und auch nicht um die Hausbesitzer, die gleichzeitig Nachbarn sind. Es geht um die, für die Wohnungen nichts anderes als Renditeobjekte und Mieter lediglich Bezahler sind.

Die Androhung einer Enteignung versetzt die Boni-Bonzen in Angst und Schrecken.

Angst hat eine Kehrseite: Aggression. So sind jetzt alle ihre Hilfstruppen mobilisiert, Medien, Parteien, Ex-Politiker, religiöse Gemeinschaften und dergleichen mehr. So wird die Berliner Linke bundesweit von allen Seiten unter Beschuss genommen. Die dickste Kanonenkugel: Der Antisemitismus. Die schönste Granate: Kontakte ins kriminelle Millieu.

Nun wird schon immer die Kritik an Israels Völkermord und seinem kriminellen Präsidenten (Internationaler Haftbefehl) mit Antisemitismus gleichgesetzt.

Wer sind eigentlich diese Semiten?* „Die Söhne Sems“ (dem Sohn Noahs). Zu den Semiten zählten biblisch die: Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malterser, Minäer, Sabäer, Ammoriter, Ammoniter, Akkader, Babylonier, Assyrer, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner.

Jüdische Interessenvertretungen verwenden den Begriff Antisemitismus gerne auf dem Hintergrund der Judenverfolgungen als Totschlag-Argument gegen jede Kritik am Staat Israel. Berechtigt der Völkermord an den Juden den israelischen Staat jetzt zum Völkermord an Palestinensern? Berechtigen die Taten Israels sein Existenzrecht in Frage zu stellen? Ich beantworte beide Fragen mit Nein. Ein Thema für weitreichende Debatten. Aber nun wird mit der Antisemitismus-Keule von allen Seiten und dennoch einseitig, besser einstimmig, auf die Berliner Linke eingehauen.

Kontakte zu kriminellen Gruppen?

Der „Remo-Klan“! Privatkontakt eines linken Abgeordneten (Schulkameraden). Wie sieht es damit bei den Etablierten aus? Wie hoch war und ist der Schaden des „Cum-Ex-Betruges“? Wer ist dafür ins Gefängnis gegangen? Welche Folgen hatten die Gedächtnislücken deutscher Spitzenpolitiker bei diesem hochkriminellen Machenschaften der Banken? Wo überall lagen Koffer mit Geld rum und wer hatte aufeinmal Umschläge mit „Bimbes“ in seinen Sakko-Taschen? Der „Black Out“ ist das beliebste Mittel die politische Verstrickung in kriminelle Geschäfte zu leugnen und straffrei auszugehen. „Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“, ist längst umgedeutet in „Wer Schuld hat, werfe viele Steine um von sich abzulenken“.

Die Linken wollen Wohnungskonzerne enteignen. Sie haben eine andere Sprache als die Etablierten. Sie nehmen Anliegen der Bevölkerung ernst. Sie sind die Alternative zur AfD und die Alternative zu den politischen Versagern des Establishments. Establishment, das sind die, die andauernd kein Geld haben, aber Schulden in Billionen-Höhe aufnehmen.

Wie teuer wäre eine angemessene Entschädigung bei Enteignung?

Genannt werden sich überschlagende Milliardensummen. Ich denke angemessen für die Entschädigung von Wucherern wäre der Kaufpreis, minus der Kosten der nicht vollzogenen Instandhaltung, minus der gerichtlich festgestellten zu hohen Mieterhöhungen (die dennoch nie zurückgenommen werden), minus der zu hohen Mieten, die auf Grund des so illegal hochgetriebenen Mietspiegels eingenommen werden. Da werden die Summen schon überschaubarer. Und wenn erst einmal ein Konzern ein paar Wohnungen los ist – mal sehen was dann passiert.

Klar, das die Bestie jetzt aufheult.

Diese Linke, die wollen nicht nur spielen, die beissen auch. Die Berliner Linke hat sich auf den Weg gemacht, das zu werden was viele von einer linken Partei erwarten. Nicht das selbstverliebte taktieren einer Ikone, nicht das durch Altlasten gebremste Getue einer miefigen SED-Folgepartei. Die Linke hat keine Chance – also sollte sie die nutzen. Als neue Sozial-Demokraten gegen Rechte und Reiche.

*Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprachen oder sprechen. Semitische Sprachen sprechen heute insbesondere Araber, Mehrier, Israelis, Aramäer, Malteser sowie mehrere Sprachgruppen in Äthopier und und Eritrea. Der Sammelbegriff „Semiten“ als Bezeichnung einer Völkerfamilie gilt als ungenau und überholt.