Unser Kanzler ist ein zutiefst demokratisches Produkt. Nicht das Beste was zu haben war – aber der kleinste gemeinsame Nenner der Mehrheit der Minderheit (aller Wahlberechtigten).
Das Demokratie-Paradoxon.
Trotz gegenteiliger Versicherungen ist das Ziel jeder Regierungspolitik, das Bedienen der Interessen ihrer jeweiligen Finanziers und dann die vermuteten Interessen der sie tragenden Wählergruppe.
Paradox: Je weniger Wähler/Anhänger, desto mehr ist der Kanzler/die Regierung „frei“ in der Legislatur nur die Interessen der Lobbys zu bedienen.
Hat eine Regierung sehr viele Wähler bedient sie die Interessen der Wähler deshalb nicht, weil sie sich in ihren Mehrheiten sicher fühlt.
Ergo: Jahrzehnte demokratischer Regierungen führen zur Verkommenheit des Staates – entgegen den Interessen der großen Mehrheit der Bevölkerung.
Das geht so lange, bis wesentliche Wähleranteile bereit sind alles und jeden zu wählen, nur nicht die, die sie seit Jahrzehnten erleben mussten.
Eine Partei muss dann nur behaupten gegen „das Establishment“ zu sein und „Alles anders zu machen“, um gewählt zu werden. Was natürlich genauso Lügen sind, wie die Wahlversprechen der Etablierten. Aber die Erkenntnis kommt dann später.
